Franchise, Lizenz oder Vertrieb?
Drei Expansionsformen, die Unternehmen am häufigsten verwechseln. Der Unterschied liegt darin, wie viel vom Geschäftssystem der Partner übernimmt und wie viel Kontrolle Sie behalten.
| Franchise | Lizenz | Vertrieb | |
|---|---|---|---|
| Was der Partner übernimmt | das gesamte Geschäftssystem: Marke, Modell, Prozesse, Standards | das Recht zur Nutzung von Marke, Know-how oder Technologie | das Recht, Produkte in einem Gebiet zu verkaufen |
| Kontrolle über die Umsetzung | hoch, über Standards, Schulung und Audits | mittel, beschränkt auf den Lizenzgegenstand | gering, beschränkt auf Ware und Verkaufsbedingungen |
| Ertragsquelle | Eintrittsgebühr und laufende Gebühren; bei Produkten die Marge auf die Belieferung | Lizenzgebühr, meist umsatzbezogen | Marge auf verkaufte Ware |
| Wann die richtige Form | dienstleistungs- und protokollbasierte Modelle, bei denen die Umsetzung Teil der Marke ist | Technologie, Plattformen, Marken ohne Betriebssystem | Produkte, bei denen der Partner keine Dienstleistung erbringt |
| Das übersehene Risiko | ein undokumentiertes System kann der Partner nicht wiederholen | eine lockere Lizenz verliert die Kontrolle über die Marke | der Händler baut eine eigene Kundenbeziehung auf |
Master-Franchise oder Area Development?
Ein Master-Franchisenehmer erwirbt das Recht, ein Land oder eine Region zu entwickeln und darin unterzufranchisieren. Ein Area Developer verpflichtet sich, in einem definierten Gebiet eine definierte Zahl von Standorten zu eröffnen, ohne Unterfranchisierung. In Europa ist Area Development die funktionierende Form; Master-Franchising ist nur angemessen, wo der Partner Kapital, Infrastruktur und nachgewiesene Fähigkeit zum Netzwerkaufbau mitbringt, und bleibt die übliche Form für Märkte außerhalb Europas.
Bei produktbasierten Franchise-Systemen ist die Hauptertragsquelle des Franchisegebers oft die Marge auf die Belieferung, nicht die Eintrittsgebühr oder die Lizenzgebühr. Das verändert, wozu ein Master-Partner versucht ist und was der Vertrag steuern muss.
Eigene Standorte oder Partner?
Nicht jedes Unternehmen sollte franchisieren. Wo die Kontrolle der Umsetzung wichtiger ist als Tempo oder das Modell noch nicht bewiesen hat, dass es von jemand anderem wiederholt werden kann, ist die Expansion mit eigenen Standorten der solidere Weg, und der Expansion Readiness Review sagt das auch. Das EU Market Entry Program hat für genau diesen Fall einen Own Unit Track. Leistungen
Das Erstgespräch ist unverbindlich und dauert 45 Minuten.
Innerhalb von fünf Arbeitstagen erstellen wir ein Angebot für ein Focused Engagement oder ein Programm, mit Umfang, Ergebnissen, Termin und Festpreis. Der Preis ist fest, nach Arbeitspaketen, und wird nur bei einer entsprechenden Verringerung des Umfangs, einem längeren Termin oder einem größeren Eigenbeitrag des Auftraggebers gesenkt.
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